cieslewicz | eichhorn | greule
TRIO ceg

relativ attraktiv



J4E 4782
Philipp Cieslewicz (p), Matthias Eichhorn (b), Martin Greule (dr)

Recorded and mixed by Kai Mäder at FWL Studios, Leipzig, August 14-16, 2006

 

Das Trio ceg spielt schon seit 2002 in dieser Besetzung zusammen. Ein Trio, das sich nach den Initialen der Musikernamen benannt hat - ausgerechnet ein C-Dur-Dreiklang. Einen Bezug zur Musik des Trios zu sehen, fällt da nicht schwer. Den gibt es, aber nicht im plumpen, süßlichen oder plakativen Sinn. Schon eher im schlichten, emotionalen und atmosphärischen. Ein kleiner, feiner Unterschied - nur, oder immerhin "relativ attraktiv".

Das Programm des Trios, dessen Musiker sich während ihres Studiums an der Hochschule für Musik "Franz Liszt" in Weimar kennen gelernt haben, besteht aus Eigenkompositionen aller Bandmitglieder. Mit einer Mischung aus einer gefühlvollen, balladesken, fast zerbrechlichen Spielweise und energischen, kraftvollen Passagen versucht ceg einen größtmöglichen Spannungsbogen zu erzeugen und den Hörer durch Abwechslung und Witz immer wieder zu überraschen und in seinen Bann zu ziehen.

"Die Kompositionen der drei Musiker kommen leicht und unbeschwert daher und bieten dem Trio die Basis, von der aus sie zu ausgiebigen Phantasie-Ausflügen abheben kann. Wider Erwarten ist die Musik des Trios kein erneuter Aufguss von bereits Bekanntem, sondern behauptet sich in einer schier endlosen Tradition des Klaviertrios mit originellen Ideen und ju-gendlicher Spontaneität."

(Leipziger Almanach)


"Das Klaviertrio erlebt in der deutschen Jazzszene derzeit eine Renaissance. Dabei sind die verschiedensten Facetten zu verzeichnen. Das Trio ceg aus Weimar bekennt sich ....... zu den leisen Tönen. Virtuos beweist der Pianist Philipp Cieslewicz, dass die klanglichen Möglichkeiten eines Klaviertrios noch lange nicht ausgeschöpft sind."

(Barbara Lieberwirth, JAZZZEITUNG)


"Es ist wirklich erfrischend zu hören, wie dieses Trio Atmosphäre und Klangvielfalt schafft, ohne dass Virtuosität und solistische Einzelleistungen im Vordergrund stehen. Die Qualität der Kompositionen erfordert vielmehr einen kompakten, homogenen Bandsound, mit welchem sich die drei jungen Musiker in hervorragender Weise präsentieren."

(Frank Möbus - Der Rote Bereich)