... "Drei: "relativ attraktiv" (J4E 4782) nennt das Weimarer TRIO ceg seinen Erstling. Auch hier dominieren die leiseren Töne, vereinen in sensibel austariertem Zusammenspiel eines klassischen Jazzpianotrios Klangschönheit und Phantasie. Dass die Initialen der Nachnamen von Philipp Cieslewicz, p, Matthias Eichhorn, b, und Martin Greule, dr, ausgerechnet einen C-Dur-Akkord ergeben, ist Zufall, dass die drei diesen Zufall im Bandnamen aufnehmen, spricht für ein Klangideal, das weniger die Schräglage sucht als die Balance, weniger Agression als atmosphärische Ausgewogenheit, weniger grellbunte Lautstärke als sanft schattierte leise Klangvielfalt. Nicht dass jedoch der Verdacht aufkommen sollte, hier werde dem oberflächlich schönen Schein Tribut gezollt: Zu differenziert und facettenreich, zu dicht und abwechslungsreich, zu fragil auf der einen Seite, zu kraftvoll auf der anderen ist die Musik dieses Trios, als dass sie sich allzu schnell abhörte." ...


Tobias Böcker, JAZZPODIUM