Peter Fulda: Silent Dances

Peter Fulda:
Silent Dances


Cèline Rudolph (voice)
Peter Fulda (p)
Thomas Gier (b)
Andreas Gandela (dr)

Tracks 1, 3, 4, 5, 6, 8,9: Recorded and mixed at Bayerischer Rundfunk, Studio Franken, Nürnberg by Manfred Retsch on 15/1/1998
Tracks 2, 7, 10, 11, 12, 13: Recorded at Bürgerhaus Schwabach by Thomas Gier on 2-5/9/1998

 

Silent Dances - ein Werk für Klaviertrio (Peter Fulda - Piano, Thomas Gier - Bass und Andreas Gandela - Schlagzeug) und Stimme (Cèline Rudolph) kombiniert Elemente aus verschiedensten Musikkulturen der Welt auf der Grundlage europäischer Harmonik des 20. Jahrhunderts. Auf diesem "Rohstoff" wirken rhythmische, melodische und spirituelle Einflüsse aus Indien, Afrika, Bali, Haiti, Lateinamerika, den Pazifischen Inseln, der Türkei, Portugal, Australien und dem europäischen Mittelalter. Die Gesangsstimme benutzt keinen Text, vielmehr ist sie unmittelbarer Ausdruck musikalischer und übersprachlicher Affekte.

Zweimal drei Paare von 5 bis 10-minütigen Sätzen stehen sich gegenüber. Wesentliche Merkmale der Musik sind Innerlichkeit und Farbenreichtum.


pûravi - santeria sunrise

continental songlines - islands smiling

fado - râgavardhana

kotekan - candratâla

allemande - pavane

tango - bolero

Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen fixierter Textur und gelenkter Improvisation erfordert eine ständig neue und tiefgehende Auseinandersetzung mit den "fremden Ideen".

 

peter fulda

1968 in Schwabach geboren, studierte Klavier bei Chris Beier und Komposition an der Kölner Musikhochschule. Als Pianist und Komponist arbeitet er mit eigenen Ensembles, Big Bands, Symphonieorchestern und namhaften Solisten. Preise erhielt Peter Fulda als Solist und mit eigenen Ensembles. Seine Werke Tarot Suite, Trauergesänge, Fin de Siècle, Schönberg`s Pierrot, Elementargeister, The Next Last Wave, Haikus und Volksliederbuch wurden auf Festivals prä-sentiert, von verschiedenen Rundfunkanstalten produziert und einige auf CD veröffentlicht.

 

cèline rudolph

1969 in Berlin geboren, Gesangs- und Kompositionsstudium an der Hochschule der Künste Berlin. Ihr Quartett "out of print" gewann 1992 beim Leipziger Nachwuchsfestival. Es folgen Festivalauftritte in Stuttgart, Hamburg, Mainz, Berlin, Bukarest und Auslandstourneen in Rumänien, Südafrika, Kenia, Madagaskar, Bosnien, Serbien und Albanien. In verschiebenen Projekten arbeitete Cèline Rudolph u.a. mit Gary Peacock, Lauren Newton, Bob Moses, Anthony Cox, Hans Lüdemann und Marc Ducret.

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