Lutz Häfner / Johannes Enders
WAY IN WAY OUT


Lutz Häfner (ts, ss, fl, b-cl, talkbox), Johannes Enders (ts, ss, fl, b-cl, CR-78), Markus Schieferdecker (b), Hendrick Smock (dr)

Recorded at Realistic Sound by Florian Oestreicher, November 2001 and mixed at Mo´Swing Studios
Nürnberg, February 2002 by Lutz Häfner and Johannes Enders

An gewonnenen Preisen mangelt es den beiden Hauptakteuren des Albums WAY IN WAY OUT nicht: Lutz Häfner gewann u. a. den "Internationalen Jazzpreis der Nürnberger Nachrichten" 1998, den Kulturförderpreis der Stadt Nürnberg, den MDR-Kulturpreis, war 1997 mit seiner Gruppe zum "European Jazz Competition" anlässlich der Leverkusener Jazztage und 1998 mit Michael Flügel zum "European Jazz Competition" in Bilbao eingeladen und erreichte beide Male zweite Plätze.

Johannes Enders erreichte erste Plätze beim Internationalen Jazz-Wettbewerb Österreich 1989 und 1991, bekam u. a. den Kulturförderpreis der Stadt München und war Finalist beim "Monk Competition" in Washington D. C. 1991, wo er dann hinter keinem anderen als dem späteren Sieger Joshua Redman den zweiten Platz belegte. Ein exzellentes Ergebnis für den damals 24-jährigen Saxofonisten.

Zehn Jahre später traf sich mit eben diesem Johannes Enders der Nürnberger Saxofonist Lutz Häfner - wie Enders ein Saxofonist der deutschen Spitzenklasse - nach vielen gemeinsamen Auftritten in einem Münchener Aufnahmestudio zur Einspielung der Musik zu WAY IN WAY OUT in einem Quartett mit zwei Holzbläsern, Bass und Schlagzeug - ohne Piano und inspiriert vom legendären Elvin Jones Quartett mit Steve Grossman und David Liebman. Bis auf den Bonus-Track "Thema aus New York, New York" spielt die Gruppe Kompositionen von Lutz Häfner und Johannes Enders. Aber "New York, New York" lässt erkennen, dass beide Saxofonisten nicht nur im Jazz zuhause sind. Lutz Häfner zum Beispiel arbeitet auch in der Hip-Hop-Szene, spielt Salsa, Rock und Pop und Rhythm´ And Blues. Der Verzicht auf das Piano als Harmonie-instrument gibt größeren Freiraum für die Solisten und den Komponisten, ganz im Sinn von Lutz Häfner und Johannes Enders in ihrem Wunsch nach komplexen Klängen und individueller Freiheit.

Lutz Häfner und Johannes Enders sind im Dezember 2002 auf Deutschland-Tour.


Lutz Häfner

  • Studium in Mannheim/Heidelberg, Würzburg und Köln
  • Bands/Auftritte mit Joey Calderazzo, Tim Hagans, Ingrid Jensen, Maria Schneider, Jerry Bergonzi, Albert Mangelsdorff, Peter Herbolzheimer, Benny Bailey, Conte Candoli, Al Porcino, Bob Florence, Wolfgang Haffner, Connexion Latina, BuJazzo, RIAS Big Band, HR-Big Band, Australian Composers Orchestra, Deutsch-Französisches Jazzensemble (zuletzt beim JazzFest Berlin 2001), Sunday Night Orchestra u. a.
  • CD-Produktionen mit Adrian Mears, Connexion Latina, Albie Donnelly´s Supercharge, Hot Cargo, Sunday Night Orchestra und unter eigenem Namen mit Joey Calderazzo, Mike Richmond, Billy Hart, Tim Hagans u. a.


Johannes Enders

  • Studium in München und Graz
  • Bands/Auftritte mit Milt Hinton, Donald Byrd, Jeff Watts, Joe Locke, Roy Hargrove, Jackie Byard, Vincent Herring, George Cables, Sam Rivers, Ronnie Burrage, Lester Bowie, Jamaladeen Tacuma, Ingrid Jensen, Antonio Farao, Billy Hart, Brad Mehldau, Wolfgang Muthspiel, Adrian Mears, Valery Ponomarev u. a.
  • CD-Produktionen mit Joe Locke, Ingrid Jensen, Billy Hart, Vincent Herring, Marc Abrams u. a.