Axel Schlosser
Secrecy
 



J4E 4792 VÖ: 30. Januar 2009


Axel Schlosser (tp, fl-h), Julian Argüelles (ts), Martin Sjöstedt (b), Jean Paul
Höchstädter (dr)

Recorded March 29 and 30, 2008 at Hansahaus Studios Bonn, Germany - Mixed August 11 and 12, 2008
at Hansahaus Studios Bonn - Recording and mixing engineer: Oliver Bergner - Mastered August 14, 2008
at Soundgarden, Hamburg, Germany - Mastering engineer: Chris Von Rautenkranz

 

Der in Frankfurt/Main lebende Trompeter und Flügelhornspieler Axel Schlosser präsentiert mit seinem neuesten Album "Secrecy" die eingekochte Essenz eines kreativen Schaffenspro-zesses, der mehr als ein ganzes Jahr umspannte. Axel Schlosser ist derzeit nicht nur Solo-
Trompeter der hr Bigband, er lehrt auch an den Musikhochschulen in Frankfurt und Mainz, als Solist und Bandleader ist er europaweit in Sachen Jazz unterwegs.

Seine aktuelle Band ist mit wahren Headlinern der europäischen Jazzszene besetzt:
Tenorsaxophon spielt der Engländer Julian Argüelles, selbst Bandleader und Komponist,
dessen Name nicht zuletzt durch seine Zusammenarbeit mit Kenny Wheeler, Carla Bley oder
Django Bates jedem Jazzhörer ein Begriff ist. Am Bass steht Schwedens Nr. 1 seines Faches:
Martin Sjöstedt. Ihn hörte man in jüngerer Vergangenheit mit Künstlern wie Viktoria Tolstoy,
Joey Calderazzo oder Joe Lovano. Schlagzeuger der Band ist Jean Paul Höchstädter, der re-
gelmäßig mit Künstlern wie Jim McNeely, Brian Lynch oder Ted Nash konzertiert.

Mit gebündelter Kraft setzt dieses hochkarätige Ensemble zehn neue Kompositionen Axel
Schlossers in Szene, die speziell für eine harmonie-instrumentlose Quartettbesetzung konzi-piert wurden. Die Musik ist geprägt von Kontrasten, die bewusst entwickelt und aufgestellt werden, aber auch von der Verflechtung und Verschmelzung ihrer Pole.

Vor Energie überkochende, pulsierende Improvisationen, herzzerreißende Melancholie, hori-
zontale und weit dehnbare Harmonik, Thematik mit Ohrwurmcharakter, Suche nach Möglich-
keiten kreativen Ausdrucks, Paarung traditioneller, fast vergessener Spieltechniken mit kon-
temporären Klangkonzepten, tiefer emotionaler Gehalt, spannungsreiche Bögen, die den Hörer an sich ziehen und ihn nicht mehr loslassen, ausgeprägte Intensität, sowohl am wuch-tigen, ungestümen als auch am leisen und fragilen Ende des musikalischen Ausdrucksspek-
trums - all das sind lediglich Begriffe, mit denen man versuchen könnte, Axel Schlossers Musik zu beschreiben. Das wohl Beste ist es, sich dazu ein eigenes "Hörbild" zu verschaffen.

"Secrecy" ist ein neues, großartiges Album von Axel Schlosser, dessen vorwärtsdrängende und kraftvolle Musik den Hörer vom ersten Ton an in den Bann zieht.